Letzter Tag in Sydney

Nach unserem supertruper Sushi Lunch haben wir uns in der großen Bar direkt im Raum davor, in die gemütlichen Lounge Sofas gesetzt und ich habe die Blog-Beiträge geschrieben, während wir Tee und Wasser genossen.

Nach getaner Arbeit 🙂 gönnen wir uns dann noch einen Cocktail (oder zwei??).  Der Abschied von Sydney muss ja gefeiert werden. Berthold schmökert noch eine kleine Zigarre dazu. Mittlerweile ist Feierabend in Sydney und diese riesige Bar ist voll. Wir sitzen draußen in der Raucherzone. Berthold startet mit einem Moscow Mule, ich entscheide mich für einen Lotus Blossom 2. Danach noch einen Whiskey Sour für Berthold und ich schlürfe doch noch einen von diesen ungewöhnlichen Lotus Blossom 2.

… mer leewe wie die Ferschte

 

Frühstück und Lunch in Sydney

 

Frühstück im Stadtteil The Rock:

The Fine Food Store, Mill Lane/Kendall Lane

Hier gibt es fine food im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe zweimal den Avocado Bagel gegessen, zu dem frischester Babyspinat-Salat serviert wird. Der Bagel ist leicht scharf und er wird außer mit Avocado noch mit gegrillter Paprika serviert. Yummy.

Berthold hatte an einem Morgen Eier mit in Butter gerösteten Fingersticks und einen Chicken-Wrap. Und heute ein fullmonty (eigene Wortschöpfung :-)) Quinoa-Bircher-Müsli.

 

 

Lunch in der George Street:

Sushi E, George Street 252

Vergeßt alles was ihr bisher an Sushi’s gegessen habt. Hier ist der Sushi-Himmel: Sydney George Street 252, 4. Etage.

Wir haben uns tatsächlich einmal durch sämtliche Sushi’s gegessen. Wir hatten bei beiden Besuchen das Glück an der Theke direkt beim Sushi-Meister zu sitzen. Der auch viel Spaß mit unserer Begeisterung hatte. Der Sushi Meister erinnerte sich heute wieder an uns und hat uns noch ein paar Köstlichkeiten zum Probieren kreiert.

Ich kann euch keine Sushi Bilder liefern, weil alleine das Zücken des Telefons die Stimmung zerstört hätte. Erst nach dem Essen habe ich dann doch ein Foto von “unserem” Sushi-Meister gemacht. Vielen Dank Okuda Mitsuhara für das köstliche Essen.

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Coogee to Bondi Coastal Walk

Wir haben so ein Glück: herrlicher Sonnenschein und 26-27 Grad im Frühling an dem Tag, an dem wir uns den Coastal Walk vorgenommen haben. Wir fuhren mit dem Taxi für 36 AUD (22 Euro) von unserem Hotel, das im Stadtteil The Rock liegt, nach Coogee Beach. Von hier aus ist der Weg gar nicht zu verpassen. Einfach links herum am Strand entlang. 🙂

Von hier aus starten wir den 6 km langen Weg immer an der Küste entlang, an 5 Stränden vorbei, über Felsen hinweg und schönen Pfaden immer mit traumhaften Blick auf den Pazifik. Menschen joggen, gehen mit ihren Hunden spazieren, oder spazieren die Strecke entlang. Viele junge Leute schwimmen schon im 16 Grad kalten Wasser. Surfer warten auf die richtige Welle. Es ist so eine relaxten oder chillige Stimmung.

Wir waren ca 3-4 Stunden unterwegs, weil wir einige Pausen eingelegt haben um uns auf eine Bank zu setzen und die Umgebung zu betrachten.

Am Ende der Strecke, direkt am Beginn des Strandes Bondi Beach gibt es ein Restaurant/Bar Icebergs. Hier haben wir zwei köstliche Cocktails getrunken. Berthold schwärmt heute noch von dem Cocktail mit Blutorange.

Eigentlich wollten wir hier auch gerne zu Abend essen, aber das Restaurant öffnet erst um halb sieben, und da war uns dann die Wartezeit zu lang. Jedenfalls lohnt sich ein Besuch der Bar. Nach dem Coastal Walk wird man mit einem beeindruckenden Ausblick auf Bondi Beach belohnt. Man sieht den kompletten Strand, die Wiese dahinter, die Straße mit den schönen kleinen Läden und den Restaurants und Bars und die Häuserreihe dahinter. Man beobachtet die Surfer und genießt den Sonnenuntergang.

Blue Mountains

Unseren Ausflug in die Blue Mountains starteten wir um 8 Uhr morgens mit dem Leihwagen. Wir hatten uns eigentlich einen kleinen Mittelklassewagen ausgesucht, aber einen “LKW” bekommen. Naja, etwas übertreibe ich, aber nicht viel.

Berthold chauffierte uns bravourös durch die doch plötzlich recht schmalen Straßen Sydneys in Richtung Norden zu den Blue Mountains.

Die Blue Mountains haben ihren Namen von dem bläulichen Nebel, den ätherischen Ölen der Eukalyptusbäume, der immer über den Bäumen schwebt.

Unser erstes Ziel war Glenbrooke, von Sydney aus der Anfang der Straße, die einmal quer durch die Blue Mountains und vorbei an den hauptsächlichen Attraktionen führt. Laut Reiseführer gibt es hier ein Tourist Information. Dort wollten wir uns Karten- und Infomaterial beschaffen. Leider wird diese Tourist Information gerade umgebaut. Daran merken wir, wir sind außerhalb der Hauptsaison, was sich später noch als großer Vorteil erweisen wird.

Also suchen wir uns unseren eigenen Weg. Erste Station die Wentworth Falls. Von hier aus gibt es etliche Wander-Trails. Verschiedene Schwierigkeitsgrade und Trails von 1 Stunde Länge bis 8 Stunden Länge. Wir haben uns für den Princes Rock-Undercliff-Wentworth Falls Circuit entschieden, eine Strecke für die  1,5 Stunden vorgesehen sind.  Es war ein wunderschöner Wanderweg mit einigen Treppen, aber gut zu bewältigen. Wir hatte unglaublich schöne beeindruckende Aussichtspunkte. Und ständig fliegen über den Bäumen die Kakadus umher.

Nach den Wentworth Falls fuhren wir weiter zu den Three Sisters. Ein Muss beim Besuch der Blue Mountains, zumal wir unbedingt ein Bild für Harald machen mußten. Dieses Blue Mountains Highlight ist etwas überlaufen. Busseweise kommen die Touristen hierher. Vornehmlich asiatische Touristen, hatten wir den Eindruck. Aber hier am Aussichtspunkt gab es auch eine Touristen-Information.

Dort fragten wir nach einem netten Lunch-Restaurant in einer etwas touristisch ruhigeren Stadt. Die Dame hinter dem Counter schmunzelte vor sich hin und sagte, es WÄREN wenige Touristen hier. O.k. – gut zu wissen – und – alles richtig gemacht – der Sommer ist hier sicher anstrengend.

Die Empfehlung war ein kleines Restaurant in der Ortschaft Wentworth Falls. Also sind wir, nachdem wir doch noch einen kleinen Spaziergang in Richtung Three Sisters gemacht hatten wieder zurück nach Wentworth Falls gefahren. Die Restaurant-Empfehlung war perfekt.  Blue Mist hieß das kleine Restaurant mit einer Gebraucht-Bücher- und DVD-Bibliothek in der ersten Etage. Sehr nette Gastgeber und der Burger war phantastisch.

Von Wentworth Falls aus fuhren wir wieder zurück nach Sydney. In einem Vorort von Sydney (Doonsitde, 217 Kildare Rd.) gibt es ein kleines Animal Resort Featherdale Wildlife Park mit Tieren aus der Umgebung. Kängurus, Koalas, Wombats, Quokkas, Dingos und viele verschieden Vogelarten. Hier werden auch Tiere aufgenommen, die in Not geraten sind. Das war sehr interessant und ich konnte ein Foto mit einem schlummernden Koala machen, was mich etwas zu Tränen gerührt hat.

Im Anschluss an den Tier-Resort Besuch fuhren wir zurück nach Sydney. Ich bewundere Berthold, mit welcher Gelassenheit er den Linksverkehr und die engen Straßen in Sydney gemeistert hat.