Albany WA

Vom verschlafenen Hyden aus fuhren wir morgens weiter in Richtung Albany. Unterwegs stoppten wir für ein Frühstück und wir schauten uns danach die großen Erntemaschinen an, die in dem Ort in dem wir frühstückten verkauft werden. Riesige Maschinen, die mit Hightech ernten und eggen und was auch immer gemacht werden muss.

An allen Straßenbaustellen an denen wir vorbei kamen, standen am Anfang und am Ende der Baustelle ein Arbeiter oder eine Arbeiterin mit einem Schild, auf dem auf einer Seite SLOW steht und auf der Rückseite auf rotem Grund STOP. Diese Arbeiter nennt man hier Lollipop-man oder Lollipop-girl.

Auf dem Weg in Richtung Albany wechselten die Getreidefelder wieder zu Viehzucht. Erst Schafe und dann später wieder Rinder, bis wir in Albany im Dog Rock Motel angekommen waren. Direkt vor dem Motel gibt es einen großen Felsen, der aussieht wie ein Hundekopf. Um den „Hals“ hat man dem Felsen ein Halsband aufgemalt und so ist es der Dog Rock. Hier in Albany bleiben wir zwei Nächte.

Am ersten Tag schauen wir uns ein wenig in dem Städtchen um. Wir schauen uns einen Nachbau eines alten Schiffes an, mit dem „in the old days“ wie Mike immer so schön sagt, die Siedler nach Australien kamen und/oder Waren geliefert oder exportiert wurden.

Am nächsten Tag stand die Walstation auf dem Programm. Albany hatte bis 1978 Walfang betrieben. Die ganze Stadt lebte mehr oder weniger vom Walfang. Die Führung durch die ehemalige Walfang-Station und auf das ehemalige Walfänger-Schiff war beeindruckend und auch schockierend. Unglaublich viele Wale wurden hier getötet und zerlegt und das alles nur um an das Walöl heranzukommen, dass sich in einer Drüse im Kopf befindet. 

Mittlerweile ist die Stadt stolz darauf, den Walfang eingestellt zu haben und dass sie sich, im Gegenteil sehr um den Schutz der Wale bemüht. Anfangs war das Ende des Walfangs eine Katastrophe, weil so viele Menschen von heute auf morgen keine Arbeit mehr hatten. Aber jetzt ist die Stadt wieder eine lebhafte und munter Ortschaft in einer traumhaft schönen Bucht mit einem großen natürlichen Hafen.

Ich schreibe immer riesig und groß und gigantisch. Das kommt mir schon selbst komisch vor, aber – Land und Wasser und Strände sind hier einfach immer GROSS. 

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