Walpole WA

Unser letzter Anlaufpunkt der Tour was das Walpole Wilderness Resort. Das war für mich und Berthold das absolute Highlight dieser Tour.

 

Wir fuhren von Albany aus zunächst zum Torndirrup National Park und schauten uns dort die beeindruckende wilde felsige Küste an. Danach kamen wir an dem WA Agriculture College an, ein Internat, das Mike für drei Jahre besuchte. Dort in Denmark hatten wir dann eine kleine Frühstückspause in einem schönen Café. Danach zeigte uns Mike die Ortschaft und die Plätze seiner Zeit hier im Internat, geschmückt mit der einen und anderen Geschichte.

 

Von Denmark waren es noch ca. 80 Kilometer bis Walpole. Wir hielten unterwegs noch einmal an, weil Mike uns einen weiteren schönen Küstenabschnitt in einem Nature Reserve Irwin Inlet zeigte. Immer wieder beeindruckend wie schön diese Landschaft hier ist. Eine sehr schmale Bucht in die das Wasser hineingedrückt wird und in einer großen Fontäne nach oben spritzt und eine natürliche Brücke aus einem ausgewaschenen Felsen waren zu bestaunen.

 

In Walpole angekommen hatte man ein wenig das Gefühl, dass hier die Welt zu Ende ist. An der Straße entlang stehen einige Ferienhäuser, dann ein Café, eine Tankstelle, ein kleiner Supermarkt und ein Pub. Zu Essen bekamen wir im Pub trotzdem nichts mehr, weil es fünf Minuten nach zwei war und die Küche um zwei schließt. Also sind wir ins Café, dort gab es leckere Burger und ein Curry für Leanne. Danach haben wir noch Wein, Bier, Cracker, Käse und Oliven für den Abend eingekauft und weiter ging es zum Walpole Wilderness Resort, das wirklich mitten im Urwald liegt.

Schöne Holzhäuser, die an Blockhütten erinnern, stehen in einigem Abstand von einander auf grünen Wiesen voller Kängurus und eines der Häuser war von Leanne für uns reserviert. Wie romantisch. Die Häuser mit großer Terrasse, die Wiesen, die Kängurus, ein kleiner See, aus manchen Kaminen kommt ein dünnes Rauchwölkchen heraus und drumherum der große Wald.

Nachdem wir unsere Taschen ins Haus gebracht haben, sind wir erst einmal die für 1 oder 1 1/2 Stunden beschriebene Wanderstrecke gegangen. Durch den Wald einmal rund um das Resort und noch einmal rund um den kleinen See herum. Wie schön. Zum einen nach dem langen Sitzen im Auto und zum anderen, weil es einfach so ruhig ist und schön.

Zurück in unserer schönen Hütte haben wir erst einmal auf der Terrasse ein Bier getrunken und den Kängurus beim Grasen zugesehen. Welch eine Ruhe und Schönheit. Bis Mike dann den Kamin anzündete, wir Käse und Cracker etc. auf Schalen und Teller verteilt haben und wir es uns vor dem Kamin gemütlich gemacht haben. Es war ein schöner gemütlicher Abend.

Am nächsten Morgen öffneten Berthold und ich die Vorhänge und wir saßen im Bett und schauten nach draußen auf die Wiese mit den Kängurus, die schon wieder in der Kälte und trotz Regen fleißig grasten. Sehr lustig, dass die Kleinen ja einfach nur den Kopf aus dem Beutel stecken müssen um dann wenn die Mama sich bückt, selbst etwas Gras naschen können. Und was auch wirklich sehr niedlich aussieht ist, wenn das kleine Känguru vor seiner Mutter sitzt und nur den Kopf in den Beutel steckt um Milch zu trinken.

 

Walpole Wilderness Resort: Nicht gerade eine kurze Anreise, aber auf jeden Fall eine Reise wert. Es gibt in der Umgebung vieles zu sehen und zu unternehmen. Zum Beispiel: Eine Baumwipfel-Wanderung (die wir am Anreisetag gemacht haben) und einige andere schöne Wanderstrecken verschiedener Länge gibt es hier zu unternehmen. Außerdem kann man sich die großen Eukalyptus-Baumriesen anschauen, die bis zu 70 Meter hoch werden können und deren Stämme unglaubliche Ausmaße annehmen können. Auch hier gibt es Wanderstrecken, von der wir auch am Anreisetag eine kleinere unternommen haben. 

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