Wave Rock, Hyden WA

Die Taschen für die nächsten 5 Tage sind gepackt. Leanne und Mike haben eine weitere Rundreise durch den Südwesten von Western Australia mit uns geplant. Wir sind ganz überwältigt welche Mühe und Vorbereitungen die beiden unternommen haben, um uns ihren Teil von Australien zu zeigen.

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Unser erster Tag führt uns zum Wave Rock. Um dorthin zu kommen fahren wir ca. 350 km. Das ist für die hiesigen Entfernungen schon fast eine Kurzstrecke. Kerzengerade Straßen führen uns anfangs noch durch Weideland auf dem hauptsächlich Rinder grasen, dann eher Schafe, bis es auf einmal nur noch gigantische Getreidefelder gibt. Wirklich gigantisch. 

Das bedeutet, das vor langer Zeit die Wälder gerodet wurden und die gerodete Fläche wurde zu Ackerland.  Man nennt diese Gegend bis den Weizengürtel (Wheetbelt) Australiens. Riesige Silos speichern das Getreide, bevor es auf Zuganhänger oder auf die großen Anhänger der Roadtrains verladen wird. Das Getreide wird nach China, Indonesien etc. exportiert. 

Mike konnte uns eine Menge interessante Details über die verschiedenen Getreidearten erzählen. Wir haben nur so gestaunt, was er alles darüber weiß.

Auf dem Weg zum Wave Rock durfte ein Stopp an einem Road House nicht fehlen. Mike kannte ein Road House, in dem es sehr gute Burger gibt: The Corrigin Roadhouse. Das war wirklich ein ganz außergewöhnliches Roadhouse. 

 

Denn die Stadt ist bekannt für ihren „dog in the ute“-Wettbewerb. Und aus diesem Grund steht auch ein alter Ute (ein Pick-up-Auto) auf dem Dach des Roadhouse. Bei dem Contest geht es darum wo es die meisten Hunde hinten auf der Ladefläche des Ute gibt. Und der Rekordhalter ist Corrigin. Der ganze Ort ist voll Bildern und alten Ute mit Hundestatuen darin. 

Am Dorfrand gibt es auch einen ganz besonderen Hundefriedhof. Mit einer großen Hundestatue und vielen Hundegräbern. Selbstverständlich haben auch wir uns den Hundefriedhof nicht entgehen lassen.

Nach unserem Burger, der wirklich sehr gut geschmeckt hat, ging es weiter zum Wave Rock. Das ist ein riesiger Felsen der aussieht wie eine große Welle, die man absurden kann. Nach der Fotosession am Wave Rock sind wir dann noch auf den Felsen gewandert und hatten einen sehr schönen Ausblick über die Gegend. Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen, so dass wir uns dann als es anfing zu regnen zum Auto gingen und dann weiter zum Wave Rock Motel fuhren, wo Leanne für uns für eine Nacht Zimmer gebucht hatte. 

 

Zum Wave Rock Motel gehört ein Pub und ein Restaurant, bzw. irgendwie zwei Restaurants. Eines mit Bedienung und eines, in dem es eine Theke gibt an der man Fleisch kauft, das man dann selbst grillt und dazu gibt es verschiedene Beilagen in einem Buffet. Sehr witzig. Und da Berthold und ich das nicht kannten, haben wir uns für diese Variante entschieden. Das war sehr witzig.

 

Nach dem Essen saßen wir noch etwas im Pub in dem wir eine Gruppe junger Männer kennengelernt haben, die als Backpacker gerade in der Gegend sind und auf den Getreidefeldern die Erntefahrzeuge fahren um sich ihre Weiterreise zu finanzieren. Sie sind 50 km weit von ihrer Farm aus gefahren, um in den Pub zu kommen.

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