Berlin

 

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Berlin ist immer wieder eine Reise wert, zumal unser Sohn in Berlin studiert und es uns schon aus diesem Grund immer wieder nach Berlin zieht. Der Trubel und die Stimmung der Stadt, das kulturelle Angebot sind für Deutschland nicht zu übertreffen. Immer auch eine Herausforderung, kommt man ja gerade aus dem beschaulichen Düsseldorf, aber für uns immer ein Bad mitten im Leben.

So gehört ein Frühstück bei Manzini in der wunderschönen Ludwigkirchstraße für uns schon fast zum perfekten Start in den Tag dazu. Dort um die Ecke kann man dann auch gleich noch ein paar schöne Zigarren bei Zigarren Herzog kaufen. Die Auswahl und die Beratung sind hervorragend. Die Gegend um die Ludwigkirchstraße herum gehört derzeit zu unserem Favoriten in Berlin.

Die Zigarre kann Berthold dann am Abend, nach einem köstlichen Abendessen im Mondo Pazzo (Schlüterstraße), unserem Stamm-Italiener in Berlin, genießen.

Das ultimative Hotel fehlt uns noch. So einige haben wir schon ausprobiert. Auf jeden Fall immer richtig, weil gut von der Lage und immer sauber, Preis/Leistung stimmen, nichts zu viel und nichts zu wenig ist das Ku’damm 101. Alle anderen Hotels erwähne ich nicht, weil sie keine wirkliche Empfehlung wären. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben und sobald ich eine Alternative gefunden habe, werde ich darüber berichten.

 

Es war im Frühjahr 2018

 

 

Und das im Sommer 2015IMG_2472

Juni 2011:

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Dubai, Burj Khalifa und The Frame

Selbstverständlich darf ein Besuch des Burj Khalifa nicht fehlen, ist er doch das höchste Wir haben uns die Tickets für die 148. Etage schon zu Hause im Internet gebucht. Das empfiehlt sich, damit man keine langen Wartezeiten am Ticketschalter in Kauf nehmen muss. Der Eingang zu den Touristenplattformen des Burj Khalifa befindet sich im LG der Dubai Mall.

Die Fahrt hinauf in die 148. dauert nur wenige Sekunden und die Bewegung des Aufzuges ist kaum spürbar. Man sieht nur, wie sich die Etagenanzeige verändert und bemerkt einen nur leichten Druck in den Ohren. In 555 Metern Höhe angekommen, eröffnet sich ein phantastischer Blick über die Stadt. Die höchste Außenterrasse, auf dem derzeit höchsten Gebäude der Welt. Das ist doch schon einmal etwas. Ein weiterer Vorteil des Tickets für die 148. Etage ist, dass man auch noch die Plattform der 125. und der 124. Etage besuchen kann. 

Nach unserem Ausflug in die Höhe sind wir noch etwas durch die Dubai Mall geschlendert, um dann gegenüber in der ersten Etage des Souk al Bahar im Restaurant Bice Mare ein köstliches italienisches Essen auf der Terrasse mit Blick auf den Burj Khalifa und den Burj Khalifa Lake zu genießen. Bei hervorragend gegrilltem Fisch und einem Fläschchen wirklich gutem Soave bestaunten wir die Wasserfontäne und die Beleuchtungs-Choreografie des Burj Khaklifa.

Die Wasserfontäne wird nach Sonnenuntergang alle halben Stunden und die Beleuchtungs-Choreografie des Burj Khalifa alle vollen Stunden zelebriert. Immer zu einer anderen Musik und jedes Mal beeindruckend. 

Unseren letzten Tag in Dubai nutzen wir, um uns die neueste Attraktion der Stadt anzusehen, die erst im Januar 2018 eröffnet wurde: The Frame. 

The Frame ist ein Bilderrahmen im Format 150 Meter hoch x 93 Meter breit. Im unteren Quer-Teil des Rahmens wird man über Geschichte von Dubai informiert, von der Zeit als Dubai noch eine kleine Ansiedlung von Perlentauchern war bis zu den ersten Häusern und Häfen. Dann fährt man mit dem Aufzug auf einer Seite des Rahmens 150 Meter hoch, um vom oberen Quer-Teil die Stadt zu überblicken, gemeint ist eine Darstellung der Stadt Dubai von heute. Für uns war das spektakuläre dieses Teils der Fußboden. Er besteht Milchglas-Platten, die wenn man darauf tritt klarsichtig werden. Man geht auf Glas und schaut 150 Meter in die Tiefe. Das war sehr schön. Auf der anderen Seite des Rahmens führt ein Aufzug nach unten. Dort am Ende angekommen wird auf einer großen gebogenen Leinwand gezeigt, wie die Stadt Dubai in der Zukunft aussehen könnte, bis hin zur Besiedelung des Weltraums. The Frame ist wirklich interessant. 

 

Von hier aus sind wir noch mit dem Taxi nach Alt-Dubai gefahren. Dort angekommen ist man plötzlich wirklich mitten in einer arabischen Stadt, wie man sie sich vorstellt. Es ist schmutziger, geschäftiger, die Menschen laufen hin und her, schleppen Waren von hier nach dort und beim Betreten des Souks wird man überrumpelt von Händlern, die einen mit allen Mitteln in ihre Abteilung des Souks hineinmanövrieren wollen. Wir haben uns durch einen dieser Souks hindurchgeschlängelt. Berthold hat die Händler, die zu aufdringlich wurden, höflich aber bestimmt abgewehrt und dann reichte es uns auch an Eindrücken, Gerüchen und Nähe.

Vielleicht fahren wir am Nachmittag noch einmal in die Dubai Mall, um etwas herumzuschlendern, denn morgen geht es dann zurück nach Hause. 

In die Wüste geschickt

Ein absolutes Muss beim ersten Besuch in Dubai, ist eine Tour in die Wüste. Hierfür gibt es verschiedene Varianten, wir haben uns für die Heritage Tour (www.platinum-heritage.com) entschieden. Das ist die etwas rustikalere Variante, aber wir fanden die Idee toll mit einem 50er Jahre Land Rover durch die Wüste zu fahren. 

Am Vormittag unseres Ausflugstages bekamen wir eine SMS mit der genauen Uhrzeit, zu der wir in unserem Hotel abgeholt werden. Und wir wurden pünktlich von dem unglaublich netten jungen Reiseleiter Shane aus Südafrika, mit einem sehr chicen neuen Land Rover abgeholt. Nachdem noch zwei weitere Paare zugestiegen waren fuhren wir aus der Stadt hinaus zur Wüste. 

Dort angekommen standen die wunderschönen verschieden farbig lackierten 50er Jahre Land Rover bereit und die von allen möglichen Hotels eingesammelten Gäste wurden auf diese Fahrzeuge verteilt. Shane blieb unser Fahrer und Reiseleiter und er verteilte an uns alle Taschen mit Wasserflaschen und jeder konnte sich ein Tuch für den Kopf aussuchen. Shane und seine Kollegen banden uns die Tücher in der typisch arabischen Art und dann konnte die Fahrt beginnen. 

Wir fuhren die Dünen hinauf und hinunter, um Kurven herum und um uns nichts als Sand und ab und zu mal ein dürrer Busch. Wir hatten tatsächlich das Glück, dass wir eine kleine Herde Oryxantilopen sehen konnten. Eine Dame aus unserem Fahrzeug hat auch eine braune Gazelle entdeckt aber. Ansonsten gibt es tagsüber keine Tiere in der Wüste zu erblicken. 

Nach einer halben Stunde Fahrt hielten wir an und stiegen aus um durch die Dünen zu gehen. Dabei wurden professionelle Fotos, auch mit einer Drohne aufgenommen, die man später kaufen konnte. Wobei Shane uns sagte, dass es natürlich keine Pflicht gibt, die Aufnahmen zu kaufen.

Weiter ging die Fahrt durch die Dünen. Es ist schon wirklich interessant wie unwirtlich diese Welt hier draußen ist und welch ein hartes Leben die Menschen hier in früheren Zeiten hatten. Beim Erleben der Wüste, wenn einem der feine Sand unentwegt vom Wind ins Gesicht, in die Ohren geweht wird, bin ich froh, dass wir mit unserem Land Rover unterwegs sind und Shane den Weg kennt.

Eine Weile später sammeln sich wieder alle Autos und es ist ein schöner Platz aus Teppichen und Kissen vorbereitet, von dem aus wir einen Einblick in die Falken-Jagd erhalten. Der Falkner erklärt sehr unterhaltsam, wie die Falken-Jagd funktioniert und wie das Training mit den Falken stattfindet. Der Falke den er an diesem Tag mitgebracht hat vollbringt wirklich eindrucksvolle Kunststücke und saust in einer unglaublichen Geschwindigkeit über unsere Köpfe hinweg und auf den Boden um seine „Beute“ zu fassen. 

Weiter gehts zur letzten Station unserer Wüstentour: ein nachgebautes Beduinen-Lager in dem nach Sonnenuntergang unser Dinner stattfindet. Shane erklärt uns die verschiedenen Bereiche, die verschiedenen Gerichte und Getränke, die wir probieren können. Kamelmilch und Kamelfleisch dürfen natürlich nicht fehlen. Die Damen können sich mit Henna schöne Muster auf die Hände malen lassen. An einer Feuerstelle können wir sehen, wie die hauchdünnen Fladenbrote hergestellt werden. Und für die Zeit nach dem Essen gibt es einen Bereich in dem man Shisha rauchen kann oder man schaut sich die Musik und Trommelvorführung an.

Draußen vor dem Lager ist eine Gruppe von Kamelen, auf denen man, eine kleine Runde reiten kann. Das haben wir nicht gemacht, da wir ja vor ein paar Jahren auf Lanzarote schon das Vergnügen eines Kamelrittes hatten. 

Gegen 21 Uhr fuhren wir dann wieder zurück zum Hotel in dem wir um ca. 22 Uhr ankamen. Es war ein wunderschöner und interessanter Nachmittag und Abend und ich würde diese Tour in die Wüste, ob mit 50er Jahre Land Rover oder auf dem Rücken eines Kamels oder mit dem super bequemen geschlossenen exklusiven Land Rover auf jeden Fall empfehlen.

Abu Dhabi

Man kann auf jeden Fall mit dem Taxi nach Abu Dhabi fahren, obwohl es ca. 170 km Fahrt sind. Das Taxifahren ist sehr preiswert hier in den Emiraten. Eine Strecke würde ca. 70 Euro kosten, also hin und zurück 140 Euro.

Wir haben uns jedoch im Hotel mit dem für Touren zuständigen Desk darauf geeinigt, dass wir die Tour nach Abu Dhabi mit einem Fahrer unternehmen. Dieser bringt uns zum Louvre, danach zum unglaublichen Emirates Palace Hotel, dann vorbei am Königspalast und dann weiter zur Scheich-Zayid-Moschee.

Für die gebuchten 8 Stunden, die wir auch tatsächlich insgesamt unterwegs waren haben wir umgerechnet 240 Euro bezahlt. Dafür hatten wir den Vorteil, dass wir immer wenn wir mit einer Besichtigung fertig waren, unseren Fahrer hatten und nicht erst herausfinden mußten, wo wir jetzt ein Taxi für die Rückfahrt finden können. Außerdem hatte unser Fahrer immer eine Flasche Wasser für uns parat. Also – alles sehr entspannt. 

Die Fahrt von einem Emirat ins nächste war wirklich interessant. Sobald man Dubai verläßt, befindet man sich mitten in der Wüste. Die Luft ist diesig, aber nicht von Feuchtigkeit, sondern von Sandstaub. Darüber habe ich nie nachgedacht, aber eigentlich ist das logisch.

Den Übergang zum Emirat Abu Dhabi bemerkt man kaum. Die Farbe der Straße ändert sich von schwarzem Asphalt zu rötlicherem. Und was uns auffällt sind die Mauern und Zäune die die komplette Autobahnstrecke zum Land hin abgrenzen. Diese Mauern gibt es in Dubai nicht. 

Unser Fahrer sagt uns, dass Abu Dhabi das Haupt-Emirat und das reichste der Vereinigten Emirate ist, und dass hier das meiste Öl der UAE gefördert wird. Und es ist sehr grün. Unglaublich wie viele Bäume und Büsche, Blumen und sogar Wiesen hier gepflanzt wurden, die ja auch täglich bewässert werden müssen. Und das alles mit Süßwasser, das aus dem Meerwasser gefiltert wird. So werden hier alle Städte mit Wasser versorgt. Das gilt auch für all die Häuser und Hochhäusern von Dubai, dem Fluß in Dubai auf dem Schiffe fahren und dem Burj Khalifa Lake. Was für eine unvorstellbare Menge Wasser da produziert werden muss.

Im Louvre von Abu Dhabi angekommen sind wir erst einmal geflashed von der Architektur des Museums. Ja, das haben wir auch schon vorher gelesen und gedacht „na schau‘n wir mal“, aber … es ist unglaublich. Ein schneeweißes modernes grafisch gestaltetes Gebäude mit ebenso grafisch begrenzten Wasserflächen drumherum und diesem ungewöhnlichen, beeindruckenden, gefühlt schwebenden, metallenen Dach, das als Kuppel die Gebäude darunter beschirmt. Was für eine Architektur. Wer kommt auf diese Idee? – Jean Nouvel, kam auf die Idee. Ich erfahre von meinem Multimedia-Guide, dass dieses Dach auf nur vier Säulen ruht. Wow. Eine riesige Metall-Konstruktion als Dach, die so schwerelos wirkt. 

Das Dach gibt den Gebäuden darunter Schatten. Die Gebäude sind so angeordnet, dass vom Meer her immer der Wind hindurch wehen kann. Und das geheimnisvollste des Daches sind die Licht- und Schattenspiele, die eine meditative Atmosphäre erzeugen.

Die Ausstellung selbst ist einzigartig. Die Zeit vom Altertum bis heute ist in 12 Bereiche/Räume aufgeteilt, in denen gezeigt wird, dass Kunst, Gegenstände, Skulpturen und Darstellungen schon seit Urzeiten in unterschiedlichen Regionen der Welt hergestellt, aber erstaunlicher Weise immer irgendwie thematisch und künstlerisch ähnlich sind. So wurde aus allen diesen Epochen Originale zusammengetragen, die die verschiedenen Regionen, aber auch die Gleichheit zu anderen Teilen der Welt gezeigt haben.

Marmorstatuen aus römischen Palästen und griechischen Tempeln, Statuen aus China und der Südsee, Gegenstände, Schmuck und Gemälde von vielen großen Künstlern aller möglicher Länder und Epochen, bis hin zur modernen Kunst mit krönendem Abschluss eines großen Kristallkunstwerks von Ai Wei Wei wurden intelligent gegenübergestellt. Berthold und ich waren begeistert. Zumal der Multimedia-Guide wirklich umfassend informierte. Zu jedem Raum gibt es eine informative Einleitung und danach kann man sich überlegen, was und wieviel man sich zu den einzelnen Kunstwerken hören möchte. 

Perfekt! Louvre Abu Dhabi ist eine echte Empfehlung, wenn man sich für Kunst oder Architektur interessiert und wenn man in der Nähe ist.

Das Essen im schönen Café des Museum ist sehr köstlich und man kann hier beim Lunch oder Kaffee in aller Ruhe die Eindrücke verarbeiten und die Schönheit des Gebäudes genießen.

Rahim unser indischer Fahrer, bringt uns als nächstes zum Emirates Palace Hotel. Es sieht aus, als wäre es großer Palast mit riesigem Tor. 

Das Hotel selbst haben wir jedoch nicht besichtigt. Wir sind direkt weiter gefahren zum Palast des Königs von Abu Dhabi. An dem Eingangstor zu diesem Palast kann man jedoch nur vorbei fahren. Anhalten ist nicht erlaubt und vom Palast sieht man nicht viel, weil er weit hinten liegt. Aber ein Foto vom Tor konnten wir aufnehmen. Es ist schon beeindruckend, in welchen Dimensionen das Hotel und der Palast gebaut wurden. 

Von hier aus fuhren wir zu der großen Scheich Zayid Moschee.

Um sie zu besichtigen sollte man als Frau entweder eine lange Hose oder ein langes Kleid mit langen Ärmeln tragen und ein Tuch für den Kopf dabei haben. Alternativ kann man sich auch ein Gewand am Eingang für Frauen geben lassen. Ich wäre beim nächsten Mal besser vorbereitet. Männern wird auch empfohlen eine lange Hose und ein langärmliches Hemd zu tragen, aber das wird nicht ganz so genau genommen. Für beide gilt, dass am Eingang zur Moschee die Schuhe ausgezogen werden müssen, die dann in einem Gemeinschaftsschuh-Regal aufbewahrt werden. Unsere Schuhe sind dann in meiner Handtasche verschwunden, weil sie neu sind und ich befürchtet habe, dass jemand sie vielleicht schöner als die eigenen findet. Auch hier wäre ich mit einer Schuhtüte beim nächsten Mal besser vorbereitet. 

Ich rate, es zu vermeiden das Damen-WC aufzusuchen, denn das befindet sich schon im Bereich in dem man keine Schuhe an hat. Es gibt zwar offenbar irgendwo Schuhe in die man schlüpfen kann, ich hatte sie nicht gesehen und war dann doch sehr erstaunt, als ich vor dem Loch im Boden stand … Im Raum für rituelle Fußwaschungen habe ich meine Füße dann gewaschen und mich wieder besser gefühlt.

Wie sagte Christina so schön: „Das erlebt man nur, wenn man reist.“

Aber nun zur Moschee: Sie ist die größte Moschee der Vereinigten Emirate und die acht größte Moschee der Welt. 40.000 Menschen können sich gleichzeitig in der Moschee aufhalten. Und sie ist wunderschön. Ein Ort der Ruhe. Große und hohe Räume mit als Blumen gestalteten Fenstern, Blumen-Intarsien in den Marmorböden und Pfeilern und goldene Details. Beeindruckend sind die sieben Kronleuchter, die in Deutschland hergestellt wurden und für die tausende, verschieden farbige Swarovski Steine zu Blumenmustern verarbeitet wurden. Der größte Kronleuchter davon hat einen Durchmesser von 10 Metern und ist 15 Meter hoch und gilt damit als größter Kronleuchter der Welt. 

 

Dubai

Schon bei der Fahrt vom Flughafen zu unserem Hotel staunten wir über diese große Stadt mit den unglaublich vielen und unterschiedlichen Hochhäusern. Und es wird immer noch weiter überall gebaut. Eine neue überaus moderne Stadt in der sich Architekten ausleben können, so scheint es für uns zumindest.

Unser Hotel ist das JW Marriott Marquis Hotel. Es besteht aus zwei Türmen die jeweils 72 Etagen haben. Unser Zimmer mit Blick aufs Meer ist in der 68. Etage. Alleine unser Hotel verfügt über 6 Bars, 11 Restaurants und Cafés wovon eines 24 Stunden geöffnet hat, einem wunderschönen Spa- und Pool-Bereich und überall ist etwas los. 

Man bräuchte also das Hotel eigentlich gar nicht zu verlassen und hätte von gut Schlafen in einem schönen gemütlichen Zimmer mit großzügigem Bad, über Essen und Bar und Party, alles was das Herz begehrt. Und von der Preis-ausgezeichneten Vaude Bar oben in der 71 Etage hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Beim Spaziergang zur Terrasse im Erdgeschoss sahen wir, dass von einer Brücke ein beleuchteter Wasserfall in den Fluss, der neben dem Hotel fließt, fällt.

Das Hotel liegt nicht direkt am Meer, was aber nicht schlimm ist, denn hier in Dubai ist das Taxi fahren sehr günstig. 

Unsere erste Erkundungstour führte uns mit dem Hotel-Shuttle-Bus zur Dubai Mall. Man muss wirklich aufpassen, dass man nicht mit offenem Mund durch die Stadt fährt. Diese Hochhäuser sind Kunstwerke der Architektur. Ich werde mich mal erkundigen, ob es eine Architekturführung durch die Stadt gibt.

In der Dubai Mall angekommen eröffnet sich uns eine Einkaufswelt von über 1.200 Shops. Zunächst gehen wir vom Haupteingang aus vorbei an dem großen Wasserbecken (10 Millionen Liter Wasser) voller Fische, Haie, Rochen und und und (33.000 Tiere, 140 verschiedene Arten) – ups, da sind ja zwei Taucher drin. Neben diesem Wasserbecken befindet sich der Eingang zum Aquarium, im Vorbeigehen sieht man nur einen kleinen Teil.

Wir jedoch schlendern durch die Shops, biegen rechts ab, links ab, rauf und runter und haben noch lange nicht alles gesehen. Hier findet man wirklich jede Marke von H&M über Zara bis hin zu sämtlichen exklusiven und exklusivsten Modemarken. Eine Ebene nur mit Parfum und Kosmetik. Exklusive Interieur-Geschäfte. Ein Schlaraffenland für alle die gerne Shoppen und sich für den Glitzer und Glanz des Luxus begeistern können. Dazwischen gibt es viele Cafés und Restaurants für jeden Geschmack.

Irgendwann kommen wir an der großen Eislaufbahn mit Tribüne vorbei, auf der auch Eishockeyspiele stattfinden können. Und den großen Indoor-Wasserfall lassen wir uns natürlich auch nicht entgehen.

Über einen der Gänge im Erdgeschoß kommt man in eine andere Mall „Souk“. Diese Mall sieht aus wie aus 1001 Nacht. Hier gibt es Gold und Edelsteine zu kaufen, arabische Gewänder, Teppiche und auch hier sind zwischendurch immer wieder Cafés und Restaurants in denen man sich von der Vielfalt der Eindrücke erholen kann.

Gegen Abend sitzen wir in der Dubai Mall, oben in der dritten Etage draußen auf dem Balkon des Restaurants Logma, einem libanesischen Restaurant. Wir genießen arabische Köstlichkeiten und sehen von hier aus das Schauspiel der Dubai Fontäne. Sie ist das größte choreografierte Springbrunnen-System der Welt. Der Springbrunnen befindet sich im künstlich angelegten Burj Khalifa Lake. Die Fontänen schießen rund 100.000 Liter Wasser in die Luft und die Höhe der Fontänen variiert zwischen einem Meter und 150 Metern Höhe. Begleitet wird das Schauspiel auf dem Wasser durch Musik. So bewegt sich das Wasser im Rhythmus arabischer Musik. Grandios.

Dieses Schauspiel findet hier jeden Abend nach Sonnenuntergang statt. Wunderschön. Und im Hintergrund glitzern die Lichter der vielen Hochhäuser, und auch der Burj Khalifa funkelt und glänzt nur so vor sich hin. Es wurden extra Lichtspots an den Hochhäusern angebracht, damit sie funkeln wie Edelsteine. Und wir freuen uns schon, wenn wir in ein paar Tagen die 148. Etage des Burj Khalifa besuchen werden.

Aber unser nächster Ausflug führt uns erst einmal in das Nachbar-Emirat, nach Abu Dhabi.