Paros

Entspannen auf Paros (26.06.2018 bis 05.07.2018)

Boutiquehotel Blue Amaryllis (www.blue-amaryllis.com)

Nachdem Sissy mir erzählte, dass sie und ihr Mann Leo nach Paros ziehen um dort eine neue, kleine Bungalow-Anlage zu leiten, überlegten Berthold und ich, wann wir die beiden dort besuchen und ein paar Tage auf Paros verbringen können.

Im Juni konnten wir es zeitlich einrichten und planten einen Aufenthalt von 10 Tagen.

Die Anreise ist sehr unkompliziert. Man fliegt von Düsseldorf nach Athen, steigt dort um und fliegt weiter nach Paros. Wir hatten gute und preiswerte Flüge mit Eurowings nach Athen und mit Olympic weiter nach Paros gefunden, so dass wir gar keinen langen Aufenthalt zwischen den Flügen hatten.

Wer es ein bißchen abenteuerlicher haben möchte oder gerne über das Meer schippert, der kann von Athen aus auch gut per Fähre anreisen.

Auf Paros angekommen holten uns Sissy und Herr Siebert, der Eigentümer der Ferienanlage, vom Flughafen ab. Der Flughafen bei Parikia, ist ziemlich genau am anderen Ende der kleinen Insel. Eine Abholung durch Leo kann auf jeden Fall immer organisiert werden.

Die Ferienanlage liegt in Santa Maria, nahe Naousa, ca. eine dreiviertel Stunde Autofahrt von Flughafen und auch vom Fähranleger entfernt. Aber so konnten wir uns schon auf der Fahrt einen kleinen Eindruck von der schönen Insel Paros verschaffen.

Wir waren sehr gespannt auf die neu gebaute und erst im April 2018 eröffnete Ferienanlage. Die Bilder im Internet waren schon beeindruckend aber die Wirklichkeit war noch viel schöner.

Die Häuser sind sehr harmonisch stimmig in die Landschaft gebaut, mit Blick übers Meer nach Naxos. Es sind 9 im typisch griechischen Stil erbaute Würfelhäuser nebeneinander, ein wenig versetzt, so dass man in seinem Häuschen auch das Gefühl der Privatsphäre genießen kann. Die Häuser sind perfekt und überaus geschmackvoll ausgestattet und eingerichtet. Es gibt wirklich nichts, das man bemäkeln könnte. Die Fußböden aus Paros-Marmor sind gekühlt, was den Raum angenehm kühl hält und eine schöne Luftatmosphäre im Haus erzeugt und nicht die Luft so sehr austrocknet, wie eine Klimaanlage. Es gibt auch eine Klimaanlage, aber diese brauchten wir gar nicht einzuschalten.

In der Mitte zwischen den Bungalows gibt es einen größeren überdachten Bereich mit einem langen Tisch und ein paar Einzeltischen in dem man frühstückt oder mit ein bißchen Glück auch mal abends von Sissy und Leo bekocht / begrillt wird. Wir haben hier wunderschöne Abende, interessante, gemütliche und lustige Frühstücke erlebt. Sissy ist eine hervorragende Gastgeberin, die einen umsorgt mit dem Besten was man auch immer frühstücken möchte.

Vielen Dank Sissy, vielen Dank Leo für die wunderschöne Zeit bei euch und mit euch!!

Essen auf Paros

Bevor ich unsere Restaurant-Highlights zum Besten gebe, erst einmal mein Highlight: Griechischer Bauernsalat. Ich liebe ihn. An meinem absoluten Griechischen-Bauernsalat-Highlight-Tag habe ich drei davon in drei verschiedenen Restaurants/Cafes gegessen. Überall lecker und immer ein bißchen anders.

 

Die Restaurants:

Ungefähr eine viertel Stunde Fußweg vom Blue-Amaryllis entfernt findet man einen kleine Strand mit Liegen und Sonnenschirmen. In unmittelbarer Nähe des Strandes gibt es zwei Restaurants.

Uns gefiel am besten das kleine und noch sehr ursprüngliche Fischer-Restaurant Katsoynas (zu finden auf Facebook). Am Ende des Weges zum Strand, an der hauseigenen kleinen Kapelle vorbei ist der schmale Eingang zum Restaurant. Man geht über den Innenhof an der Küche vorbei und wird schon freundlich willkommen geheißen. Der fangfrische Fisch und die Beilagen schmecken köstlich und alles ist sehr griechisch, gemütlich.

Etwas näher zum Blue-Amaryllis befindet sich ein weiteres Restaurant, To Dichty (griechisch: Das Netz). Es ist ein größeres Restaurant, das ebenfalls von einem Fischer geführt wird, dessen deutsche Ehefrau gerne Tipps zu Ausflügen auf der Insel gibt. Hier haben wir auch zweimal sehr gut gegessen.

Mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen ist das Restaurant Siparos (http://siparos.gr). Dieses Restaurant kocht gehobene griechische Küche. Berthold hatte als Vorspeise Sous Vide gegarten Octopus, der herrlich zart war und auch die Fischgerichte waren hervorragend zubereitet. Die Kellner und Kellnerinnen waren sehr freundlich, der Wein köstlich. Wir hatten einen sehr schönen Abend hier verbracht.

In Naousa waren wir auch einmal  in dem idyllischen Hafenareal  zum Abendessen. Es ist ein wirklich schöner place2be,  das Essen war gut aber doch für die Qualtität etwas überteuert.

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Preiswertes, gutes Mittagessen und wirkliches Griechenland-von-früher-Feeling-pur genossen wir gleich zwei mal unter dem großen alten Baum, mitten auf dem Dorfplatz von Kostos in dem Cafe, das direkt neben den beiden schönen alten Kirchen liegt.

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Ausflüge

Da wir nicht die klassichen Strand-Touristen sind, waren wir jeden Tag mit unserem Leihwagen unterwegs. Wir haben uns das Schmetterlingstal angeschaut. Klein und nett mal zu sehen.

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Wirklich einen Besuch wert ist  Prodromos und zwar Alt-Prodromos. Nicht auf den ersten Blick zu finden ist in Prodromos der Abzweig zu dem mit einer alten Stadtmauer umgebenen Dorf Alt-Prodromos. Man schlendert durch schmale Gassen zwischen den typischen weißen Häuschen mit den blauen Fensterläden zum Teil überwuchert von Hibiskus.

Weiterhin empfehlen wir einen Abstecher von Kostos aus zur Keramikmanufaktur Yria. Es gibt auch ein Studio in Parikia, aber die Werkstatt befindet sich bei Kostos Man muss sich genau die Schilder an der Hauptstraße oberhalb von Kostos anschauen um die Abzweigung, einen schmalen weg hoch zu dieser Manufaktur zu finden. Wir sind nicht unbedingt die Keramik-Fans, jedoch hier werden besonders schöne, künstlerische Schalen, Teller etc hergestellt. Weiterhin findet man hier eine kleine Ausstellung des deutschen  Marmor-Künstlers Ingbert Brunk, der auf Naxos lebt und traumhafte Kunstwerke aus Marmor herstellt (www.ingbert-brunk.de)

Auch ein Ausflug nach Antiparos lohnt sich auf jeden Fall. Und auch Parikia ist schön anzuschauen. Uns gefielen am besten die Dörfer im Inselinneren, weil sie so griechisch sind, wie wir uns Griechenland vorstellen.

Es gibt viele schöne Stände rund um die Insel. Der Strand Golden Beach ist der größte und umtriebigste der Insel. Hier kann man Kite-Surfen und alle möglichen anderen Wassersportarten machen.  Jedoch gibt es auch viele kleine, zum Teil auch versteckte Strände.

Aber das Schönste ist: es gibt nirgends auf der Insel Touristenburgen. Insofern ist die Insel auch nicht mit Touristen überbevölkert. Es ist sehr schön zu sehen, dass hier viel Wert auf ein einheitliches Bebauungsbild und die Landschaft gelegt wird.

Also: Ab nach Paros, wenn ihr Erholung, Entspannung, Griechenland pur, griechisches Essen und griechischen Wein sucht.